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Wie bei den anderen Kanarischen Inseln, zeigt sich das Wetter auf La Palma stets milde und angenehm. Was auf den ersten Blick verwundert, da die direkte Nähe zum afrikanischen Festland gegeben ist und demzufolge ein eher tropisches Klima vorherrschen sollte.
Die Nähe zum Äquator ist ein ebenso wichtiger Bestandteil dieser Vermutung. Der Passatwind jedoch sorgt hier für viele Auffrischungen und ist aus dem Gemeinwohl der Inselbewohner nicht mehr wegzudenken. Lediglich der aus der Sahara kommende Wüstenwind sorgt zuweilen für exorbitante Temperaturen jenseits der 45° C. Dieses jedoch ist eher als Ausnahme zu werten.
Generell aber muss man La Palma in mehrere Klimazonen unterteilen. Ein einheitlicher Wert ist aufgrund der variablen Beschaffenheit der Insel nicht gestattet. Beispielsweise ist eine relativ hohe Temperatur in der Hauptstadt Santa Cruz keine Garantie für eine ebenso gemessene Temperatur in der höher gelegenen Region Breña Alta. Bei den hier gemessenen Werten können Differenzen bis zu 15° C auftreten.
Auf dem 2426 Meter hohen Berg "Roque de los Muchachos" ist eine gänzlich andere Klima-Statistik gegeben, auf welche hier allerdings nicht näher eingegangen wird.
Die durchschnittlichen Temperaturen La Palmas staffeln sich wie folgt:
Von Januar bis März werden durchschnittlich Werte zwischen 13° C und 23° C gemessen.
Der April bis Juni gestaltet sich nur wenig wärmer mit Temperaturen von 15° C bis 25° C.
Im Juli, August und September sind Temperaturen von 20° C bis 27° C die Regel.
Und die Monate zum Jahresende werden ebenfalls vergoldet mit Temperaturen von 18° C bis 22° C
Je nach Höhenlage variieren diese Werte. Als Faustregel kann man hier pro 100 Meter Höhenunterschied mit einer Varianz von etwa 1° C rechnen. Auch die bereits erwähnten Wüstenwinde können kurzzeitig für extreme Temperaturen sorgen. Einflüsse dieser Art gelten aber als willkürlich und finden demzufolge keinen Platz in der allgemeinen Statistik.
Etwa 80 Prozent der Niederschläge finden in den Wintermonaten statt.
Im Winter schiebt sich der Passat Richtung Äquator, was zur Folge hat, dass einige Tiefdruckgebiete bis hin zu den kanarischen Inseln reichen, welches dann schlussendlich den Regen erzeugt. Die kanarischen Inseln sind aber generell sicher vor jedwedem Umwetter und auch schwere Stürme wie auch Orkane gelten als äußerst unwahrscheinlich.
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